Deepen your Insights with hair-thin Endoscopes

In-vivo-Mikroskopie durch eine einzelne Glasfaser.

Prototyp-Skizze, In-vivo-Mikroendoskopie-System

Bildgebung mit minimaler Gewebeschädigung

Mikroskopische Bilder aus dem Inneren empfindlicher Teile eines lebenden Körpers sind nur schwer zu erreichen, ohne das umliegende Gewebe stark zu beschädigen. Die hauchdünnen Endoskope von DeepEn sind 10-mal kleiner als vergleichbare Lösungen, welche heutzutage in der Intravitalmikroskopie verwendet werden. Dies macht sie zum idealen Werkzeug für die Bildgebung in empfindlichem Gewebe, insbesondere für die Untersuchung von Neuronenverbindungen tief im Inneren des lebenden Gehirns.

Fortschritte im Kampf gegen Hirnerkrankungen

Erfolge im Kampf gegen Schlaganfall, Alzheimer, Parkinson und Epilepsie beruhen auf dem besseren Verständnis der Arbeitsweise des Gehirns. Die Mission von DeepEn besteht darin, Forschende und Mediziner:innen bei der Entdeckung, Entwicklung und Anwendung von Instrumenten zur Diagnose und Behandlung von Hirnleistungsstörungen zu unterstützen.

Unsere Endoskope wurden an folgenden Instituten erfolgreich validiert.

Unser Ansatz – Durch Fasern sehen

In der Medizin und den Neurowissenschaften kann eine große endoskopische Sonde zu erheblichen Einschränkungen und Komplikationen führen, z. B. zu Blutungen und Schäden an inneren Organen.

Unser haarfeines Endoskop geht dieses Problem an, indem es den engstmöglichen Kanal für die Übertragung von Bildinformationen nutzt – eine einzelne Multimode-Lichtleitfaser. Unser Ansatz nutzt computergesteuerte holografische Modulatoren und Prinzipien der digitalen Holografie. Dank dieser bahnbrechenden Innovation kann die komplexe Lichtausbreitung durch das Medium der Faser charakterisiert und so angepasst werden, dass am Ende der winzigen Sonde fortschrittliche Mikroskopie möglich ist.

Fortgeschrittene Neurobildgebung

Abbildung zentraler Hirnregionen

Neurologische Erkrankungen wirken sich oft in den tiefsten Hirnregionen aus. Haardünne Endoskope können routinemäßig für die In-vivo-Bildgebung in Bereichen des Gehirns wie der Amygdala und dem Thalamus eingesetzt werden.

Aufzeichnung beim Einsetzen der Faser

Die Echtzeit-Bildgebung während des Einführens der Fasersonde stellt sicher, dass die vorgesehene Stelle erfolgreich angesteuert wird. Dadurch wird das Risiko von Zeitverlusten aufgrund einer falschen Platzierung des bildgebenden Instruments minimiert.

Das optogenetische Instrumentarium nutzen

Verwenden Sie ein breites Spektrum von Farbstoffen, um neuronale Aktivität und Konnektivität sichtbar zu machen. Es können Färbemethoden für Calcium-imaging und Photostimulation eingesetzt werden.

Subzelluläre Auflösung

Haardünne Endoskope können Bilder mit einer Auflösung im Submikrometerbereich liefern. Mikroskopische Prozesse wie die Verschaltung von Neuronen, die Bewegung von Zellorganellen oder der Blutfluss können routinemäßig beobachtet werden.

Unsere Technologie

NeuroDeep Workstation

In enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus der Neurowissenschaft entwickeln wir das erste kommerziell erhältliche haardünne Endoskop, das für die in-vivo-Bildgebung optimiert ist.

Kontakt aufnehmen

Sie interessieren sich für den Einsatz unseres haarfeinen Endoskops in Ihrem Forschungsprojekt? Wir freuen uns darauf, Ihre Projektidee mit Ihnen zu besprechen und laden Sie ein, mit uns Kontakt aufzunehmen!

Über uns

Was wir tun

DeepEn entwickelt hauchdünne Endoskope, die hochauflösende Bilder aus empfindlichen und dynamischen Umgebungen liefern. Durch die Verwendung einer einzigen optischen Faser als Bildgebungssonde können wir die Leistung moderner Mikroskope in extrem enge oder empfindliche Bereiche bringen.

Wer wir sind

DeepEn ist ein Forschungstransfer-Start-up aus dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien in Jena, Deutschland. Angetrieben von der Vision, hochleistungsfähige haarfeine Endoskope für Anwender in der Medizin, den Neurowissenschaften und der Industrie verfügbar zu machen, hat sich unser multidisziplinäres und internationales Team im Jahr 2021 auf den Weg gemacht. Wir bauen auf den Errungenschaften von über 10 Jahren engagierter Forschung in den Bereichen Faserphotonik und Neurowissenschaften auf.

Meet our Team

Sergey Turtaev

CEO & RnD

Sergey ist ein Physiker, der zum Unternehmer wurde und der visionäre Teamleiter von DeepEn ist. Er ist ein Experte auf dem Gebiet der Faserphotonik und hat während seiner Doktorarbeit die haarfeine Endoskop-Technologie weiterentwickelt.

Jiri Hofbrucker

RnD

Mit einem Doktortitel in Physik und einer Leidenschaft für Technik und Programmierung ist Jiri die treibende Kraft hinter der Produktentwicklung bei DeepEn. Jiri ist ein echter technischer Problemlöser.

 

Hana Cizmarova

Application Management

Als Medizinerin setzt sich Hana dafür ein, dass die haarfeinen Endoskope von DeepEn den höchstmöglichen Mehrwert für Nutzer bieten. Ihre Motivation: Dabei helfen, das Leben von Menschen Hirnerkrankungen zu verbessern.

Patrick Westermann

Business Development

Marktforschung, Wettbewerbsanalyse, Schätzung des Marktpotenzials: Patrick ist der Verfasser des Geschäftsplans für das Start-up und hat einen Master-Abschluss in Management.

Prof. Dr. Tomas Cizmar

Tomas ist ein ausgewiesener Experte für komplexe Medienphotonik und weltweit führender Forscher auf dem Gebiet der Bildgebung durch Multimode-Fasern. Als wissenschaftlicher Mentor und Berater von DeepEn unterstützt er das Start-up-Team mit seinem Wissen und Netzwerk.

Kontaktieren Sie uns

Haben Sie Fragen zur Haardünnen Endoskopie? Schicken Sie uns einfach eine E-Mail und wir werden uns bei Ihnen melden!

 

Sergey Turtaev – CEO, RnD

Sergey.Turtaev@leibniz-ipht.de

Jiri Hofbrucker – RnD

Jiri.Hofbrucker@leibniz-ipht.de

Hana Cizmarova – Application Management: 

Hana.Cizmarova@leibniz-ipht.de

Patrick Westermann – Business Development: 

Patrick.Westermann@leibniz-ipht.de

Office Phone: +49 (0) 3641 206 225

 

DeepEn ist ein Forschungstransferprojekt des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien

Address: Albert-Einstein-Straße 9, 07745, Jena, Germany

DeepEn wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Europäischen Sozialfonds im Rahmen des EXIST-Programms gefördert.